Wer kennt nicht die guten Vorsätze vor dem Urlaub, egal ob auf Reisen oder in der Heimat. „Da habe ich endlich mal Zeit und mache Sport“ oder bereits der Gedanke an das All-Inklusive-Buffet und dem festen Vorhaben, dieses selbstverständlich bereits morgens im hoteleigenen Fitnessstudio wieder abzutrainieren.

Wenn das klappt – Herzlichen Glückwunsch! Doch die Realität sieht oft anders aus. Da ist es zu warm, man schläft doch länger als erwartet, das Studio ist nicht gut ausgestattet oder die Motivation ist schon wieder weg. Das ist meiner Meinung nach alles kein Problem. Ziel des Urlaubes ist es, sich zu entspannen und nicht zu stressen. Sport sollte man daher nur machen, wenn man auch Lust dazu hat (außer es ist, aus welchen Gründen auch immer, ärztlich empfohlen). Von daher, entspannt euch. Das, was man im Urlaub in 1-2 Wochen eventuell zunehmen kann, ist zuhause auch schnell wieder weg 🙂 .

Dehnen Mauritius
Dehnen am Meer von Mauritius

Ansonsten gibt es jetzt ein paar Tipps, wie ihr Bewegung in euren Urlaubs-Alltag integrieren könnt:

  • Macht viel zu Fuß! Man kann Sightseeing-Touren auch wunderbar machen, ohne direkt von Attraktion zu Attraktion zu fahren. Außerdem lernt man die Stadt so viel besser kennen. Geht wandern oder macht nach dem Abendessen noch einen Strandspaziergang.
  • Nutzt die Morgen- oder Abendstunden am Meer oder See. Ich finde es gibt nichts Schöneres, als vor bzw. nach den anderen Gästen den Strand zu besuchen. Dort kann man wunderbar Sit-Ups, Liegestützen, Ausfallschritte & Co machen. Oder sich einfach nur entspannt dehnen, so wie ich täglich auf Mauritius in der Morgensonne. Grade wer viel am Schreibtisch sitzt tut seinem Körper so etwas Gutes.
  • Anstatt nur auf der Luftmatratze rumzutümpeln könnt ihr euch auf dem Bauch darauf legen und mit den Armen durch das Wasser kraulen. Sucht euch ein Ziel in eurer Bucht und flitzt hin- und her. Das Ganze geht natürlich auch ohne Luftmatratze 😉

Als Rope Skipper im Urlaub?

Rad am Meer
Rad am Meer

Das Seil ist zum Glück ein dankbares Sportgerät. Klein, handlich und kann überall mitgenommen werden. Ausreden, nicht zu üben, gibt es also kaum 🙂 Sucht euch einen schönen Platz und springt los. So helft ihr gleichzeitig, die Sportart bekannter zu machen. Die akrobatischen Elemente kann man prima am Strand üben. Und wem das alles zu warm ist: Ab in den Pool und den Freestyle ohne Seil im Wasser durchspringen. So habe ich als Jugendliche mit einer Freundin den Pair Freestyle gelernt. Es bleiben zumindest die Reihenfolge und die Bewegungsabläufe im Kopf. Zugegeben: Das sieht ziemlich bescheuert aus, insbesondere wenn man nicht weiß, was ihr da macht. Kindern ist das aber egal und als Erwachsener muss man da einfach drüberstehen 😉

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.